Aktuelle News

Klostertanz ab 18.07.2022 mit Tanzleiterin Mesene Laux 14 tägig im Wechsel mit "Bibel teilen"
Gottesdienste, Andachten, Konzerte, Führungen, Theater, Open-Air-Musik, Orgelfeste - in der Klosterkirche, unter Sternenglanz am Ufer der Stepenitz oder im Schein eines Feuers in kalter Nacht. Besuchen Sie uns und lassen Sie sich ein auf zeitlose Erlebnisse.
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Machbarkeitsstudie wird vorgestellt!
Nach vielem Hin- und Her und einer fast fertigen Gartendenkmalrechtlichen Zielplanung sind wir einen großen Schritt weiter: Es gibt Ideen, wie die Häuser gesichert und zusätzlicher Raum verdichtet werden kann, um das Stift in eine gute Zukunft zu führen. Am 03.09.2022 wurden die Ideen der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Sanierung der Stiftskirche letzter Akt
Die Grabplatten in der Stiftskirche im Stift Marienfließ aus dem 16./ 17. Jahrhundert werden restauriert – Hendrik Seipt, Diplom -Restaurator aus Wittstock, arbeitet die Platten mit einem Team auf.
Am 11.September wird die fertige Arbeit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Beim Tag des offenen Denkmals hält er um 10 Uhr einen Vortrag vor Ort über die Arbeiten und steht bis 15 Uhr den Besuchern zur Verfügung.
Es handelt sich um Grablatten, die einer Priorin, einer Vice-Domina und einem Hauptmann sowie Konventualinnen des Stifts Marienfließ aus dem 18. Jahrhundert gewidmet sind.
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Bilderbuch

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im Fokus

Das Kloster Marienfließ, 1231 von Johann Gans zu Putlitz gegründet, ist mit einem Alter von nunmehr fast 800 Jahren das älteste Zisterzienserinnen-Kloster der Prignitz. Grund genug, dem Gelände rund um die frühgotische Backsteinkirche einmal einen Besuch abzustatten!Kirche klein

Malerisch liegt das Ev. Stift am Flüsschen Stepenitz; eine Brücke eröffnet Wege in ein weitläufiges Naturschutzgebiet. Auch das Dach der großen Stiftskirche strahlt, frisch renoviert, wieder in frischem Ziegelrot. 


Einen festen Platz in der Prignitzer und Mecklenburger Kulturlandschaft haben sich die „Klostermusiken“ mit stilvollen Musikevents erobert. Weitere Angebote richten sich besonders an Familien und Kinder. So werden in Kürze thematische und interaktive Führungen 800 Jahre Klostergeschichte für jede Altersgruppe attraktiv und erlebbar machen.

Herzlich willkommen im Kloster Marienfließ - dem ältesten Zisterzienserinnen-Kloster Brandenburgs!


Silberbach ueberreicht das goldene Kronenkreuz an Frau Roesemeier

Hohe Auszeichnung für Bärbel Rösemeier - Liebeslied und Kronenkreuz in Gold für 31 Jahre Dienst am Menschen in Marienfließ verliehen

Bärbel Rösemeier hat vom Präsidenten der Diakonie Deutschland Ulrich Lilie das Kronenkreuz der Diakonie verliehen bekommen. Es wurde ihr am 25.11.2022 im neu bewirtschafteten Klostergartenhotel in Marienfließ im Rahmen einer feierlichen Andacht vom Vorsitzenden des Vorstandes der Stephanusstiftung Torsten Silberbach überreicht.

Priorin Almut Kautz und Dagmar Spitzner-Steinlein ließen es sich nicht nehmen "der Seele des Hauses" ein schwedisches Liebeslied mit Querflöte und Geige zu spielen.

Frau Rösemeier hat nicht nur im Altersheim Marienfließ gearbeitet und gedient, nein sie hat den Heimbewohnern und Mitarbeitern ihre ganze Liebe gegeben. Deshalb ist das Kronenkreuz für sie kein Orden und keine Auszeichnung sondern Ausdruck das Dankes und der Wertschätzung für die Treue und den Einsatz im christlichen Dienst am Nächsten.

Die vorgetragenden Grußworte brachten im weiteren Verlauf liebevoll zum Ausdruck: Hier wird eine treue, liebevolle, bescheidene und kompetente Arbeiterin im Weingarten des HERRn geehrt.

Martin Kruse dankt Frau Roesemeier

Am Ende der Feierstunde sagte Bärberl Rösemeier in ihrer zugewandten ruhigen Art:  "31 Jahre, es war eine gute Zeit, es war mein Leben. Menschen kamen und gingen. Marienfließ ist ein Schatz und den gilt es zu erhalten"

Die Geborgenheit des lebendigen Gottes auf Ihrem Weg
wünscht Helmut Kautz

Waldeinsatz

Waldeinsatz

Wir haben ca. 70 Douglasien, 2 Birnbäume, einen Apfelbaum, eine Linde und eine Ulme gepflanzt, eine Eiche, 20 Esskastanien und eine Vielzahl Walnußbäume gesät und dabei eine Menge Spaß gehabt! Wir sind total gespannt, wie sich das alles entwickelt!

WaldeinsatzWaldeinsatz

MAZ + schreibt:

Von besinnlich bis rockig: Liedermacher gibt Konzert in der Stiftskirche Marienfließ

Markus Holtz sang in der Stiftskirche Marienfließ über „Hoffnung für die Hoffnungslosen”. Die Zuhörer erlebten einen vielseitigen Liedermacher, der von Johnny Cash inspiriert wurde. Marienfließ. 25 Gäste lauschten am Sonnabend den musikalischen Klängen von Markus Holtz in der Stiftskirche Marienfließ. Der Liedermacher und Gitarrist sang im Konzert „Hoffnung für die Hoffnungslosen” über die Liebe zu Gott. Stiftsleiterin Almut Kautz begrüßte die Gäste und stellte den Musiker vor. „Es ist faszinierend, dass man von null auf 100 so Musik machen kann”, freute sie sich. Der aus Bad Belzig stammende Wahlsachse spielt erst seit acht Jahren Gitarre. Er verkaufte früher Möbel. Heute ist er in Leipzig Diakon, Pflegevater und Gartenaktivist.

Klostermusik Markus Holtz

Markus Holtz wurde von Johnny Cash inspiriert Das Konzert begann mit einem Lied, das er vor acht Jahren geschrieben hat. „Die letzten Platten von Johnny Cash haben mich inspiriert. Darauf hat er sehr christliche Lieder gesungen”, sagte Markus Holtz. Im ersten Block des Konzerts, so kündigte er an, werde er einige Stücke davon als Coverversion spielen. Darauf folgen sollten deutsche Lieder und gesungene Gebete. Los ging es mit den Liedern „Wayfaring Stranger” und „Why me Lord”, die auch Johnny Cash interpretierte. Ersteres handelt über einen armen, reisenden Fremden, der, egal wohin er geht, zu Hause ist, weil Gott bei ihm ist.

Klostermusik Markus Holtz

Markus Holtz spielte in Marienfließ Gitarre, Schlagzeug, Trompete und Harmonika. Als Begleitung zu seinem Gesang spielte Markus Holtz hauptsächlich Gitarre, nutzte aber auch Instrumente wie Schlagzeug, Trompete und Harmonika sowie eine Eisenkette. Nacheinander nahm er einzelne Instrumente auf und speicherte sie in einem Looper. Das digitale Effektgerät spielt die aufgenommenen Klänge in Endlosschleife wieder ab, so dass ein einzelner Musiker quasi mehrstimmig singen und mehrere Instrumente zeitgleich wiedergeben kann. „Das ist ein tolles Gerät. Damit kann man viel Spaß haben”, verriet er dem Publikum. Das Markenzeichen der Christen sei die Auferstehungshoffnung. Darüber sang er in „Ainʼt no brave”. Nachdenkliches Lied zum Totensonntag erklang in Marienfließ. „Es sind in letzter Zeit ein paar Dinge geschehen, da tun Menschen einander weh”, sagte er. Im Titelstück des Konzerts „Hoffnung für die Hoffnungslosen” gehe es um Heilung für die Kriegsversehrten und die, die im Dunkel wohnen. „Wir sind immer auch ein Teil des Problems. Wenn du einen Schuldigen suchst, schau in den Spiegel”, sang er. „Es gibt Hoffnung für dich bei Jesus.”  Er erzählte von einer Frau in seiner Gemeinde, die ihrem Leben selbst ein Ende setzte. Alle waren sehr traurig darüber. Sie war seelisch sehr krank. „Wir müssen uns klar darüber werden, dass unser Leben endlich ist, aber auch über die Hoffnung, die da kommt.” Ein Lied über Fernbeziehungen Seine Lieder waren besinnlich, mal fast rockig. Er berichtete den Gästen über seine Reise nach England im Jahr 2020 und dass er dort einige Lieder schrieb. Er las Gebete wie „Ich leg mich ganz in deine Hand”. In einem jazzig angehauchten Stück sang er über Fernbeziehungen. Manche, so Holtz, kämen nur einmal im Jahr zu Gott. „Aber Gott will immer bei uns sein.”

„Musik ist ein schöner Ausgleich für mich. Und ich kann über das singen, was mich bewegt”, berichtete Markus Holtz über seine Motivation, Musik zu machen. „Ich habe noch nie gesehen, dass jemand dreistimmig mit sich selbst singt”, sagte Almut Kautz. Sie dankte dem Musiker für die tollen Inhalte und lud die Gäste zu Kaffee und Kuchen ein. Die Veranstaltung wurde unterstützt durch die Kultur- und Kunstfesttage „Prignitz-Sommer”.

Klostermusik Markus HoltzKlostermusik Markus Holtz

Klostermusik Markus HoltzKlostermusik Markus Holtz

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Ein besonderer Abend mit einem weit gereisten Gast und einem Musiker aus Stepenitz

Der Gitarrist Dino Dornis, seit einigen Monaten in Stepenitz wohnt, und der pensionierte Hochschullehrer und Pfarrer Hans Strub aus Zürich gestalteten gemeinsam einen Abend während des ”Ora-et-labora”-Wochenendes Anfang Oktober im Stift Marienfliess.

Hans Strub, der viele Jahre für die Ausbildung und Weiterbildung von Pastoren der Reformierten Kirche in der Schweiz zuständig war, stellte sein Buch “Kloster werden“ über die Entwicklung des sogenannten Stadtklosters in Zürich vor. Er war von den Mitgliedern des Stadtklosters gebeten worden, die Aspekte und Herausforderungen  ihrer 10 jährigen Entwicklung zu einem Kloster zu untersuchen und zu beschreiben. Seine Analysen werden von zahlreichen und auch kritischen Äußerungen der Beteiligten ergänzt. Dass der Vortrag immer wieder durch wohlklingende klassische Gitarrenmusik unterbrochen wurde, die Raum zum Nachsinnen öffnete, erleichterte die Konzentration auf viele sachliche Informationen. Nun sind die Anforderungen an geistliches Leben inmitten einer Großstadt sicher andere als die im abseitsgelegenen Stift Marienfliess, aber es zeigte sich, dass es doch viele Ähnlichkeiten und Parallelen gibt und wir vom Konvent daher dem Vortrag  Anregungen und Inspiration entnehmen konnten . Es entstand Gesprächsbedarf und so fanden sich Veranstalter und  Zuhörer anschließend  bei  heißem Tee im Gemeinderaum zu einem intensiven Gedankenaustausch zusammen.

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Herzliche Einladung zur musikalischen Lesung

Am Samstag, 1.10.2022 um 19 Uhr

 Gitarrenmusik Marienfließ

Dino Dornis, Gitarrenlehrer aus Stepenitz,

spielt Werke von

-        Reginald Smith Brindle

-        Fernando Sor

-        Ferdinando Carulli

und umrahmt damit die Lesung von Hans Strub, Zürich,

aus seinem Buch: Kloster werden

Eintritt frei!

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Bemerkenswertes Bläserkonzert in der Stiftskirche Stepenitz

Bläserkonzert

Es war ein besonderes Erlebnis, als der Bläserchor der St. Georgen Kirchengemeinde aus Glauchau (Westsachsen) am Sonnabend, den 17. September um 16.00 Uhr seine Instrumente in der Stiftkirche Marienfliess zum klingen brachte. Reichlich 1 ¼ Stunde erklangen Werke von Mouret, Seidel, Telemann, Uhlendorf, Mozart, Bach, Drude und Hahn.

Der Bläserchor besteht seit 130 Jahren die 12 Bläser mussten auf ein Mitglied verzichten. Etwa jedes 2. oder 3. Jahr unternehmen die Bläser eine Wochenendausfahrt. Sie möchte andere Regionen Deutschlands kennenlernen und auch andere Gemeinde besuchen und mit einem Konzert und einem gemeinsamen Gottesdienst erfreuen. Die Coronazeit hatte diesen Rhythmus unterbrochen. So war die Reise in die Prignitz ein ersehnter Neustart.

Bläserkonzert

Der Kontakt in den Kirchenkreis kam zustande, weil die Bläser längst einen solchen Einsatz in der Heimat seines ehemaligen Superintendenten und Pfarrers Peter Heß geplant hatte.

Sowohl das Konzert als auch der gemeinsame Gottesdienst in Meyenburg, den  Sup.i.R. Heß mit den Bläsern und der Gemeinde und ihrer Kantorin Frau Kahn feierte waren für alle ein Erlebnis besonderer Art. Die musikalische Qualität und Perfektion die erlebbar waren, werden nachklingen.

Bläserkonzert

Neben den Einsätzen konnte der Chor bei überraschend schönem Wetter, am Sonnabend vor dem Konzert, die älteste erhaltende Wasserburg Norddeutschlands, die Plattenburg besuchen, in Gnevsdorf den Zusammenfluss von Elbe und Havel und somit einen Blick auf die weite und Schönheit der Elbauen genießen und dann die Wunderblutkirche in Bad Wilsnack mit ihrer Geschichte kennen lernen.

Nach dem Konzert gab es die Möglichkeit im Gemeinderaum in Stepenitz mit den Gästen des Konzertes die Gastfreundschaft der geistlichen Gemeinschaft des Stiftes genießen. Ein reichliches und abwechslungsreiches Abendbrot, eine gutes Glas Weis oder ein heißer Tee und gute Gespräche konnten dabei in guter Gemeinschaft genossen werden. Der Abend konnte dann für die Bläser im Wohnzimmer von Ehepaar Heß in Perleberg mit einem Bratapfel, Bier, Wein und Erinnerungen ausklingen.

Angekommen waren die Bläser am Freitag Abend bei Regen. Die Heimreise war dann Sonntag bei Sonne möglich.

(Peter Heß)

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Gelungene Teilnahme am Tag des offenen Denkmals

Stift Marienfließ

Tag des offenen Denkmals

Am Tag des offenen Denkmals lauschten interessierte Besucher den Ausführungen des Diplom-Restaurators Hendrik Seipt.Die Arbeiten an den Grabplatten sind abgeschlossen und nun sind die Salze den Tafeln entzogen. Sie können nun die nächsten 100 Jahre friedlich an der Wand hängen.

Stift Marienfließ

Bei Kürbissuppe und Kürbiswaffeln klang der sonnige Tag gemütlich im Sonnenschein aus.

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Hoher Besuch am 10.9.2022 im Stift Marienfließ:
Bischof Atle Sommerfeldt und Kirchenleiterin Marianne Uri Øverlandaus Norwegen besuchten das einladende Gelände und die Gemeinschaft "Quellort Marienfließ".

Hoher Besuch

Bischof Emeritus Atle Sommerfeldt aus Borg  von der Landeskirche Norwegens und Marianne Uri Øverland, Kirchenleiterin für Diakonie und Erziehung der norwegischen Kirche waren als Delegierte bei der 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirche in Karlsruhe. Sie gehörten zu den 4.000 internationalen Gästen aus 350 Mitgliedskirchen. Ein Ereignis, das nur alle acht Jahre stattfindet, und zum ersten Mal in seiner über 70-jährigen Geschichte in Deutschland.

Nun auf der Rückreise brachten Sie etwas von der ökumenischen Weite in das unscheinbare Stepenitz. Da kann man merken: wir gehören zu einer weltweiten Gemeinschaft, die sich stützt und trägt. Beglückt von der Begegnung auf dem Weg zogen alle ihre Straße fröhlich weiter.

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Eva-Maria Mendard als Stiftsamtfrau eingeführt, Machbarkeitsstudie "Stift Marienfließ 2031" vorgestellt -

voraussichtlich 10.000.000 € für Umsetzung benötigt

Eva Maria Menard

Eva-Maria Menard

Segnung

Julian zu Putlitz, Kristóf Bálint und Christoph Brust segnen die Stiftsamtfrau

3288 Tage sind es noch bis zur voraussichtlichen Feier des 800sten Geburtstages des ältesten Zisterzienserinnenklosters des Landes Brandenburg in Marienfließ. 1231 stiftete Johann Gans zu Putlitz Marienfließ das Familienkloster. Erstmalig in der langen Geschichte segnete sein direkter Nachfahre Julian zu Putlitz zusammen mit Generalsuperintendent Kristóf Bálint und Pfarrer Christoph Brust mit Superintendentin Eva-Maria Menard eine Stiftsamtfrau ein. Sie löst damit den langjährigen Stiftsamtmann Martin-Michael Passauer ab. Diesem wurde bewegend für seine über 25jährige Tätigkeit für das Stift Marienfließ gedankt.

Gemeinschaft singt

Die Gemeinschaft singt mit den Gottesdienstbesuchern

Berührend für die fast 100 Gottesdienstbesucher war auch, als die Mitglieder der nunmehr schon auf 18 Menschen (von 3-78 Jahren) angewachsenen Gemeinschaft "Quellort Marienfließ" das Lied "Vater des Lichts" sangen. Soll doch der Dienst aller mit dem Stift Marienfließ verbundenen Geschöpfe dazu dienen, dass das Licht Gottes leuchtet und seine Liebe strahlt für die Menschen der Prignitz.

Großes Interesse an der Machbarkeitsstudie 

Marc Jordi stellt die Studie vor

Ein weiterer Höhepunkt des Freundestages war, als der Vorsitzende des gerade 30 Jahre alt gewordenen Förderkreises des Ev. Stift Marienfließ, Jasper zu Putlitz, gemeinsam mit der Stiftsleiterin Almut Kautz und dem Architekten Marc Jordi die Machbarkeitsstudie "Stift Marienfließ 2031" vorstellen konnte. Marc Jordi erläuterte den 70 gespannt lauschenden Besuchern die interessanten Visionen für das ca. 10ha große Stiftsgelände. Dabei geht es um Restaurierung, Sanierung und Verdichtung. So gibt es den kühnen Gedanken, den im 30jährigen Krieg zerstörten Kreuzgang wieder auferstehen zu lassen mit Hilfe von Kircherecycling. In einem nächsten Schritt soll es Mitte Oktober ein abschließendes Fachgespräch zur Machbarkeitsstudie geben.

MachbarkeitsstudieMachbarkeitsstudieMachbarkeitsstudie

Vorab nannte der renomierte Architekt Jordi die Summe von 10.000.000 Euro, die für die Umsetzung bis 2031 benötigt werden. Das bedeutet, dass bis zum Klostergeburtstag pro Tag ca. 3.000 Euro gesammelt werden müssen. Dafür werden noch viele Ideen und Helfer gesucht.

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Ansicht Machbarkeitsstudie

800 Jahre alt wird das Evangelische Stift Marienfließ im Jahr 2031. Beim Freundestag am Samstag den 3.9.2022 sollen entscheidene Weichen für die Zukunft gestellt werden.

Zum einen wird um 12.30 Uhr im Klosterhotel die Machbarkeitsstudie „Stift Marienfließ 2031“ vom Architekten Marc Jordi vorgestellt. Es soll die Frage diskutiert werden: „Wie soll das Gelände und die Gebäude des Stiftes im Jahre 2031 aussehen?“

Zum anderen soll um 14.00 Uhr erstmals in der langen Geschichte eine Stiftsamtfrau, als Vorsitzende des Stiftskapitels von Generalsuperintendent Kristóf Bálint  feierlich eingeführt werden. Frau Superintendentin Eva-Maria Menard löst den langjährigen Stiftsamtmann Generalsuperintendent i.R. Martin-Michael Passauer ab. Er wird im gleichen Gottesdienst verabschiedet.

Um 16.00 Uhr wird der Tag mit einem Konzert von Gambe und Querflöte abgerundet.

Interessierte sind herzlich willkommen!

Die ganze Zeit wird es für Kinder ein eigenes Programm geben.

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Bring deinen Teddybär mit!

Du bist herzlich eingeladen zum Kinder-Mitmach-Konzert "BÄRENSTARK" am Samstag, den 9. Juli von 16:00 bis 17:30 Uhr an und in der Klosterkirche Marienfließ - mitten in der Natur, barfuß durchs Gras laufen, Riesenseifenblasen machen, Singen, Lachen, Menschen treffen.
Oder einfach beobachten und staunen. Jeder ist willkommen. Für Mama, Papa, Oma, Opa gibt's Käffchen. Wir freuen uns auf dich!

Eintritt frei!!!

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Vom 15.-30.6.22 waren Berliner Schüler im Stift Marienfließ Prignitz zu Gast um "Herausforderungen" zu bestehen

Hier ein Bericht von Lilli Grafe und Tilman Töppen

"Herausforderung:

Das Projekt „Herausforderung“ ist ein wichtiger Bestandteil unserer Schule, der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Dabei geht es darum, zweieinhalb Wochen etwas Neues auszuprobieren, sich damit herauszufordern und Verantwortung für sich zu übernehmen. Das kann zum Beispiel wandern, fahrradfahren, campen oder Kanufahren sein. In unserem Fall waren wir in der Zeit in einem kleinen Dorf, namens Stift Marienfließ im Dorf Stepenitz, wo wir in Zelten schlafen und uns ein kleines Bad teilen mussten. Waschen war nur im Bach möglich. Der Supermarkt war erst in der nächst größeren Stadt Meyenburg, wo wir hinlaufen oder mit dem Bus hinfahren mussten. Der einzige richtige Unterschlupf vor Regen und Hitze war die Kirche, wo wir Musik machen und uns ausruhen durften. Wir hatten keine richtige Küche, sodass wir unser Essen auf einem Gaskocher zubereiten mussten. Außerdem hatten die meisten Schüler dazu noch eine individuelle Herausforderung, wie zum Beispiel eine Geschichte schreiben, zeichnen, lesen, Musik machen, etc. Insgesamt war das Erlebnis eine gute Erfahrung, auch wenn es ab und zu Streitigkeiten gab. Wir fanden es in Stepenitz und der Umgebung sehr schön und hatten schöne Erlebnisse. Es ist ein wirklich schöner und harmonischer Ort, die Leute im Stift haben uns herzlich aufgenommen und uns zu Gottesdiensten und Tanzstunden, etc. eingeladen."

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Am 09.06.2022 erläuterte Diplom-Restaurator Hendrik Seipt interessierten Besuchern, wie er die historischen Grabplatten in der Stiftskirche Marienfließ restauriert. Was wie eine beschädigte Platte aussieht, ist jedoch eine Kompresse, die die Salze aus der Wand ziehen soll. Die Mixtur hat Herr Seipt selbst nach eigenem Rezept aus 8 Zutaten in genau abgewogenen Mengenverhältnissen hergestellt.

 Seipt mit Materialien

Bei der Begegnung wies Herr von Barsewisch darauf hin, dass wir hier gar keine Epitaphe haben, sondern Grabplatten! Ein Epitaph weist auf eine verstorbene Person hin, während sich eine Grabplatte tatsächlich auf einem Grab befand! Die Grabplatten stammen alle vom nahe gelegenen Friedhof, wo sie einst die Gräber bedeckten. Vielen Dank auch an dieser Stelle!

Am 11.09.2022, dem Tag des offenen Denkmals, werden die fertig restaurierten Grabplatten der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Die Taufe macht Schule!

Christopher hat sich von den Taufen im Fluss inspirieren lassen und hat nachgezogen: er ließ sich am 12.06.2022 in der Stepenitz taufen und ist ganz glücklich darüber, dass er seinen Weg mit Gott öffentlich fest machen konnte. Seine Freude hat uns alle sehr bewegt und ist auf uns übergesprungen!

 

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Außergewöhnliche Flusstaufe am Sonntag 22.5.2022 in der Stepenitz

Taufe

Friedrich Mai wurde in den Armen seines Vaters und Pfarrer Kautz in der Stepenitz getauft. Fast genau an der Stelle, wo vor 800 Jahren die Maria an Land ging, die der Edle Herr Gans zu Putlitz etwas höher in den Fluss gesetzt hatte. Da, wo Maria an Land ging, wurde das Kloster Marienfließ gegründet.

Toni hatte es sich mit seinem Bruder so gewünscht, mit dem ganzen Körper getauft zu werden und so symbolisch zu spüren, dass Jesus Christus ihn ganz mit seinem Schutz umgibt.

Wer auch so getauft werden will, kann sich gern zum 12. Juni 2022 anmelden. Da ist der nächste Tauftermin in der Stepenitz.

Und im Bilderbuch gibt es weitere Bilder von der Taufe.

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Erstmalig in der fast 800jährigen Geschichte des ehrwürdigen Stifts Marienfließ ist nun eine Stiftsamtsfrau Vorsitzende des Stiftskapitels!

Es war ein bewegender Moment:

Nach fast genau 25 Jahren im Amt hat der Stiftsamtmann Generalsuperintendent i.R. Martin-Michael Passauer die Stiftsglocke und das Stiftssiegel an die gewählte Stiftsamtsfrau Superintendentin Eva-Maria Menard übergeben und somit quasi eingesetzt. Im Rahmen des Mittagsgebetes hat die Gemeinschaft im Stift Marienfließ für die beiden um Gottes Segen gebetet

.stiftsamtmann   Stiftsamtsfrau

Wir sind sehr dankbar, dass Martin-Michael Passauer dieses Amt so treu geführt hat und nun eine würdige Nachfolgerin in seine Fußstapfen tritt.

Die offizielle Einführung von Frau Menard wird am 3. September 2022 um 14 Uhr  stattfinden, wenn auch der Freundeskreis des Stifts vor Ort sein wird. Wir laden jetzt schon herzlich dazu ein!

 

Priorin Almut Kautz

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Eine Kirche mit fremden Augen sehen - dieses Erlebnis bot uns Frau Gisela Donath, Kirchenpädagogin im Ruhestand, an. Gemeinsam umrundeten wir zunächst die Kirche und entdeckten dabei bisher nie Gesehenes!

Anschließend betrachteten wir gemeinsam unsere Kirche und uns wurden dabei so manches neu in den Blick gerückt: z.B. die heldenhaft leidende Christusfigur im Fenstermosaik oder das Altarbild (die Darstellung, dass ein Engel Jesus aufhilft, ist einzigartig!). Altar und Taufstein laden ein zur Betrachtung und zum Nachdenken über ihre Bedeutung.

Uns freute besonders, dass Frau Donath unsere Kirche nicht als toten Raum, sondern als lebendigen Ort im Heute empfand, der für jeden ein Ort sein kann, der gut tut. Aus der Dunkelheit des Eingangs ins Licht zum Altar gehen, das kann man auch übertragen sehen.

Am Ende vereinbarten wir, dass sie einmal wiederkommen wird und wir uns noch mehr mit den verschiedenen Einzelheiten des Innenraums beschäftigen!

In dem Zuge soll auch ein Seminar für potentielle Kirchenführerinnen und Kirchenführer angeboten werden, da wir gern regelmäßig Kirchenführungen anbieten wollen.

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei:

Priorin Almut Kautz, 033969 208 903 oder unter stift@marienfliess.de

 

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ora et labora

Bild vom ersten "ora et labora"-Wochenende im Stift Marienfließ

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Pilgern in der Passionszeit

an einem wunderbar sonnigen Tag pilgerten wir "unter Gottes Schirmen" durch den Wald und durch die Heide in Marienfließ. Vom "Fluss des Lebens" gingen wir auf einen Pilgerweg durch Wald und Flur, wobei wir immer wieder Impulse für unser eigenes geistliches Erleben bekamen. So spürten wir nach, was uns aus der Balance bringt und wie wir unsere Mitte stärken können, um stabil zu bleiben.

Pilgern ist wunderbar, um aus dem Alltag eine kurze Auszeit zu nehmen und "mit den Füßen zu beten"

Pilgerrast am Stein 

Pilgerrast im Wald am Stein, das Pilgerkreuz wird den ganzen Weg mitgetragen!

Der nächste Pilgertermin ist am 19.06.2022 von 10-15 Uhr

 

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In einer leeren Wohnung ist ein Indoorspielplatz eröffnet, er heißt "Tapetenwechsel"!
Auf der Liste am Eingang zu Haus 7 kann jede Familie ihren Wunschtermin eintragen.
Bis Ende März ist der Tapetenwechsel offen, danach wird er abgebaut, da die Wohnung anderweitig gebraucht wird.

Matilda klebt im Tapetenwechsel

Matilda klebt mit viel Freude

gelungener Tapetenwechsel

Was gibt es Neues in Stepenitz? Dies ist eine häufige Frage zum Jahresbeginn. Und tatsächlich, es tut sich was in unsrem kleinem Dorf mit dem schönem Kloster Stift Marienfließ.

Für uns als Großeltern eines Kleinkindes, welches gern zu Besuch kommt, wurden schnell die liebevoll gestalteten Räume vom Tapetenwechsel zur Pflicht. „Ich möchte kleben!“ sind jedes Mal die ersten Wünsche unserer Enkelin Matilda (2 Jahre), wenn wir dort ankommen. Sie weiß sofort, wo sie Papier und Kleber findet. Dann beginnt die Phantasie und es wird sich durch die Materialien unterschiedlichster Art gesucht, bis sie etwas findet, was ihrer Ideen nach aufgeklebt werden muss. 

Tapetenwechsel Material Hier gibt es vielen Materialien zu entdecken!

Es ist ganz einfach, Kinder ein bisschen glücklicher zu machen, ihnen Raum und Zeit zu geben.

Naturmaterialien unterschiedlichster Art, Pappkisten, Stoffe, Rollen, alte Töpfe, Malzubehör und vieles mehr stehen dort zur Verfügung und beflügeln die Kreativität.

Wo darf man die Wände bemalen oder bekleben?! Hier im Tapetenwechsel ist es möglich. In guter Vorarbeit wurden auf die Tapeten Bilderrahmen gezeichnet und so entstehen viele eigene Kunstwerke, die bei jedem nächsten Besuch erweitert werden können.

Tapetenwechsel, Bildergalerie     Die noch leere Galerie lädt zum Gestalten ein!

Die Räume von Tapetenwechsel bieten für Kinder jeden Alters neue Möglichkeiten, selbst kreativ zu werden.  Für besinnliche, ruhige Momente kann ein Buch gelesen und dabei vielleicht eine Tasse Tee getrunken werden.

Wir wünschen den Initiatoren der tollen Einrichtung weitere tolle Einfälle, hoffentlich bald gemeinsam mit vielen Kinder zusammen. Vielen Dank!

Liebe Eltern und Großeltern, bitte nutzen Sie die hierangebotenen Räume und geben Sie sich und ihren Kindern einen gelungenen Tapetenwechsel.

Familie Arnold

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Am 14.1.22 haben der Stiftsamtmann des Ev. Stiftes Marienfließ Michael Passauer und der Geschäftsführer der Klosterhotel Marienfließ GmbH und der Akademie für Selbstversorgung GmbH Herr Thomas Thomsen feierlich den Pachtvertrag über 25 Jahre für das Klosterhotel und den Klostergarten unterzeichnet. Die Stiftsleiterin und Priorin Almut Kautz assistierte froh gestimmt.

Dies ist ein weiterer Schritt zur Belebung des Stiftes Marienfließ auf dem Weg zum 800. Geburtstag im Jahr 2031. 2020 gründete sich die geistliche Gemeinschaft "Quellort Marienfließ" und bereichert das geistliche Leben. Nun wird mit der Akademie für Nachhaltigkeit und Selbstversorgung die "Arbeit" intensiviert. So wird der Leitspruch des ältesten Zisterzienserinnenklosters des Landes Brandenburg immer weiter lebendig: "Ora et labora et lege" (Bete und arbeite und lese).

Thomas Thomsen schreibt dazu:

Das Klosterhotel wird nun gepachtet, weitere Gebäude sollen möglichst bald zum Ausbau der Hotel- und Tagungskapazitäten ausgebaut werden. Hierzu wurde eine Akademie mit rund 40 Kursen in Richtung Nachhaltigkeit und für Selbstversorgung aufgelegt, deren Teilnehmer vornehmlich aus Berlin und Hamburg angelockt werden sollen. Rund um das Klosterhotel im Klostergarten werden weite Bereiche zudem gepachtet, um abgestimmt im Sinne des Gartendenkmals für die Kurse und Teilnehmer alle Möglichkeiten der Selbstversorgung aufzuzeigen und in der Praxis zu vermitteln.Gern gebe ich dazu Auskunft.

Beste Grüße! Thomas Thomsen +49 160 98 93 93 94

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Tapetenwechsel

Am 14. Januar 2022 öffnet der Indoorspielplatz „Tapetenwechsel“ im Stift Marienfließ 7 eine Tür für Familien.

Das Ev. Stift Marienfließ stellt in der Winterzeit eine freie Wohnung zur Verfügung. Hier können interessierte Familien eine kreative Auszeit nehmen.

Der „Tapetenwechsel“ hat von 9-18 Uhr an allen Tagen der Woche geöffnet. Zeitpläne und Spielregeln für den „Tapetenwechsel“ hängen vor Ort direkt aus. Hier können sich interessierte Familien zum Wunschtermin eintragen. Kinder in Begleitung mindestens eines Erwachsenen dürfen die angebotenen Materialien kostenfrei nutzen. Im Bauraum und Kreativraum gibt es keine vorgefertigten Spielzeuge, sondern Natur- oder Haushaltsmaterialien. Da warten Walnüsse, Zeitung, Farben, Stoffe, Eierpappen, Papprollen  und Verpackungen verschiedenster Art darauf entdeckt und umgestaltet zu werden.